25 Jahre Gemeinschaftserlebnis Sport
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Das GES

Das GES ist an der Schnittstelle Sport, Schule und Soziales aktiv und versteht sich als Programm, das sportliche und sozial-integrative Themenstellungen verbindet.

Alle Informationen zum Programm gibt es hier.

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Am 15. September feierte das Gemeinschaftserlebnis Sport (GES) sein 25-jähriges Bestehen. Aus dem einst in drei Stuttgarter Stadtbezirken initiierten Pilotprojekt ist mittlerweile ein stadtweit agierendes Programm geworden, das über 150 Sport- und Bewegungsangebote pro Woche durchführt. Anlässlich des Jubiläums lud das GES zu einer Gesprächsrunde in das SpOrt Stuttgart.

Dass Bildung präventiv wirksam sein kann, wurde von den Machern des GES bereits vor 25 Jahren erkannt, so Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Stadt Stuttgart. Mit dieser damals noch recht neuen Erkenntnis wurde der Grundstein für eine konsequente Weiterentwicklung des GES gelegt. Mittlerweile ist Bildung ein zentrales Thema des in Trägerschaft der Stadt Stuttgart und des Sportkreises Stuttgart fungierenden Programms. Ziel der bewegten Bildungsarbeit ist es, die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu unterstützen und zu fördern. Die Angebote vermitteln den Teilnehmenden aller sozialen Hintergründe essentielle Kompetenzen für das alltägliche und gesellschaftliche Leben.

Auch für den Sportkreis sei es damals etwas völlig Neues gewesen, nicht nur für Sportvereine und Fachverbände, sondern auch für Schulkinder und Jugendliche zuständig zu sein, betonte Werner Schüle, Vizepräsident Sportkreis. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Vorreiterrolle, die das Programm für vergleichbare Institutionen eingenommen hat. Bewährt habe sich auch das Gespür, zeitnah auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren und die sich ständig veränderten Lebenswelten der Zielgruppe im Auge zu behalten.

Die Nähe zum Klientel und die langjährige Expertise an der Schnittstelle Sport, Schule und Soziales sieht der Programmleiter des GES, Thomas Krombacher, als eine der wichtigsten Ressourcen des Programms an. Dadurch können Angebote vorgehalten werden, die das Aufwachsen der Zielgruppe positiv beeinflussen. Sich bei der Auswahl der Zielgruppe nur auf soziale Randgruppen zu beschränken sei zu kurz gedacht. „Kinder und Jugendliche mit verschiedenartigem Förderbedarf sind milieuübergreifend zu finden“, so Krombacher.

Durch die Initiierung des GES wurde eine Lücke gefüllt, die Schul-, Vereins- und Sportstrukturen sinnvoll ergänzt. Maßgeblich für den Erfolg ist eine funktionierende Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Durch den sukzessiven Aufbau des Netzwerkes zählen inzwischen rund 220 Institutionen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu den Partnern des Programms.

Die Bausteine im GES umfassen Basisangebote in Kooperation mit Stuttgarter Schulen und weiteren Einrichtungen sowie Ganztagesangebote an Grund- und Gemeinschaftsschulen. Weiterhin gibt es spezielle Angebote für Vorbereitungsklassen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sowie Selbstbehauptungskurse, Maßnahmen im Bereich der Lernförderung und Nachtsport.
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