Train the Trainer – Fortbildung „Fit für die Vielfalt“

Train the Trainer – Fortbildung „Fit für die Vielfalt“

Durch tiefen Nebel haben sich am Mittwoch, den 8.11.17 fünf von uns nach Bartholomä zur Fortbildung „Train the Trainer – Fit für die Vielfalt“ aufgemacht, um im Thema „Interkulturelle Vielfalt im Sport“ fit(ter) zu werden. Mit 13 weiteren TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands wurden wir im Hinblick auf vielfältige Kulturen, die im Sport zu finden sind, durch zwei ReferentInnen der Agentur „context“ und des Deutschen Olympischen Sportbundes in Kooperation mit dem Landessportverband Baden-Württemberg vorbereitet. Um in Zukunft selbst ein Seminar zu diesem Thema leiten zu können, haben wir uns in Gruppenarbeiten und vielen Diskussionen über Fremdheit, Wahrnehmung und Kommunikation, Regeln und Werte, sowie Konflikte ausgetauscht.
Dabei kamen auch kleine aber anspruchsvolle, bewegungsreiche und vor allem spaßbringende Spiele zum Einsatz, um (noch nicht) gewonnene Erkenntnisse im praktischen Sinne zu erleben und zu gewinnen.   
Das Wetter im Sport- und Bildungszentrum in Bartholomä ließ leider zu wünschen übrig, sodass die Sportplätze draußen nicht genutzt werden konnten. Dafür wurde die Tischtennisplatte in den freien Zeiten intensiv genutzt und auch in der Sporthalle konnte Fuß- und Basketball gespielt werden.        
Da im allgemeinen Sport und auch in allen Sport- und Bewegungsangeboten des GES Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus vielen unterschiedlichen Nationen und Kulturen zusammen kommen, stellte sich uns in diesem Seminar auch die Frage, wie man als AngebotsleiterInnen vor Ort mit dieser Vielfalt umgeht, dass alle TeilnehmerInnen erreicht werden können. Wir nehmen die Erkenntnis mit, dass dazu unterschiedliche Zugänge notwendig sind, um Angebote sinngemäß durchführen zu können und wir – sei es im GES Angebot oder im Seminar „Fit für die Vielfalt“ – unseren Umgang mit den jeweiligen Personen anpassen, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.
Denn (kulturelle) Vielfalt darf und sollte auch sein und das nicht nur im Sport.